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FAZ: Das Erbe der Finanzkrise

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7 September 2018, by Gerald Braunberger.

Kann sie sich wiederholen? Die Wirtschaft läuft, die Banken sind stabiler. Doch die Krise hinterlässt nicht nur hohe Schuldenberge, sondern auch ein erschüttertes Vertrauen in die Politik.

“Moritz Schularick spricht von einem „Hockeyschläger“. Daran erinnert die grafische Abbildung des Verhältnisses der Bankkredite an private Schuldner (Unternehmen und Privatpersonen) im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt (BIP), die Schularick für die Zeit vom Jahre 1870 an für 17 Industrienationen erstellt hat. Nimmt das Verhältnis von Bankkrediten zum BIP über lange Zeit nur langsam zu, so beschleunigt es sich in den vergangenen Jahrzehnten dramatisch”.

“Am Beginn vieler Finanzkrisen steht eine kräftige Zunahme der privaten Verschuldung, aber nur jeder vierte Kreditboom führte in der Vergangenheit in eine Krise. In den meisten Fällen dienten die Kredite zur Finanzierung des Wirtschaftswachstums. Schularick, Professor in Bonn und neuer Träger des vom Verein für Socialpolitik vergebenen renommierten Gossen-Preises, kann „gute“ Kreditbooms, die der Finanzierung des Wirtschaftswachstums dienen, von „schlechten“ Kreditbooms, die in Finanzkrisen enden, unterscheiden”. “[…]”

 

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